auszubilden. Durch das Bein-Training wird eine große Wachstumshormonausschüttung angeregt. Das wirkt sich auf alle Muskelgruppen positiv aus. Beine sind der Schlüssel zur allgemeinen Körperkraft! „Übertraining“ Dieses Wort wird meiner Meinung nach zu oft gebraucht, was viele Leute verunsichert. Aber es gibt leider auch viele, bei denen es zutrifft. Erstens, was ist Übertraining? Und wo findet es statt? Übertraining ist die Folge der extremen Belastung des Körpers, aber das heißt jetzt nicht, wenn der Körper extrem belastet wird, dass er gleich im Übertraining ist! Der Körper muss sich von den Belastungen ehrhohlen, doch leider gibt es viele Kraftsportler (gerade die Anfänger), die dem Körper keine Erholung gönnen. Der Split wurde erfunden, um dem Körper und seinen Muskeln Ruhe zu gönnen. Doch selbst da wird der Körper stark belastet, daher sollte ein Split gut und vernünftig gesplittet sein. Aber was, wenn man jetzt jeden Muskel gezielt trainiert und jedem Muskel seine Regeneration lässt? Beispiel: Mo:Brust/Trizeps Di:Rücken/Bizeps Mi:Beine/Waden Do:Schulter/Nacken Fr:Frei Sa:Brust/Trizeps So:Rücken/Bizeps Eigentlich wird kein Muskel in der Regeneration gestört. Ist dann dieser Plan empfehlenswert? Nein!!! Der Muskel ist nicht der einzige Aspekt der Regeneration. Das zentrale Nervensystem braucht sogar mehr Erholung, jetzt fragen sich hier welche: „Hää? Zentralenervensystem? Was denn das? Kann ich das essen?“ Das Zentrale Nervensystem ist sozusagen der Geist in Euch. Wenn ihr eine Hantel von A nach B bewegt, braucht ihr auch eine geistige Kraft. Wenn das zentrale Nervensystem sich dann nicht erholen kann von der Überanstrengung, kommt es zum Übertraining. Das typischste Merkmal für das Übertraining ist, dass absolut keine Motivation mehr vorhanden ist und auch das Kraftniveau beim Training stark abfällt. Da liegen die Nerven blank Fazit: Anfänger!!! Ein Trainingsplan, der jeden Trainingstag 100% Power von Euch verlangt, sollte nicht mehr als 4mal die Woche trainieren. Trainingsplan erstellen Als Anfänger sollte in erster Linie auf Sicherheit geachtet werden. Hometraining ist ja eine feine Sache, aber trotzdem sollten einige Übungen von erfahrenen Kraftsportlern überprüft werden! „Kniebeugen, Kreuzheben, sitzendes Rudern, vorgebeugtes Rudern“, um nur ein paar zu nennen. Viele Fehler, die gemacht werden, sind der krumme Rücken. Diese Fehler sind fatal, wenn sie nicht korrigiert werden! Spätfolgen sind krummer Rücken, Haltungsprobleme und Probleme beim Laufen. Das kann dann nur durch Therapie verbessert werden. Zu Beginn sollte jeder Kraftsportler mit einem Ganzkörper Programm starten. Dieser sollte 3 Monate lang trainiert werden. Er dient in erster Linie dazu, den Körper auf das bevorstehende harte Training vorzubereiten. In den 3 Monaten werden Knochen, Sehnen, Muskeln, Bänder und sogar der Geist gestärkt. Ohne dieses Ganzkörper-Programm kann es in den ersten Wochen zu Verletzungen kommen, da die Sportler das Gewicht nicht einschätzen können (Sehnenriss z.B.). Daher sollten in den 3 Monaten die Gewichte leicht sein und die Wiederholungen sollten sich im 20er Bereich halten.
