EndlessFitnss Lexikon

Energie in Form von ATP regeneriert wird. Je intensiver die Belastung, desto mehr Kohlenhydrate; je weniger intensiv die Belastung und je besser der Ausdauertrainingszustand ist, desto mehr Fette werden zur Energiegewinnung herangezogen. Belastungsdauer: >2 Minuten: Bei Leistungen, die über 2 Minuten hinausgehen, muss man von vornherein damit rechnen, dass man sie nicht ohne Sauerstoff bewältigen kann. Man muss also die Intensität von Anfang an so wählen , dass der Organismus nicht rein anaerob arbeitet. Ein Tipp könnte also lauten: langsam zu starten um dann die Intensität zu erhöhen. Hierbei begrenzt die maximale Aufnahme von Sauerstoff die Leistung des Organismus. ( aerobe Kapazität) <30-60 Minuten: Erst nach 30- 60 minütiger Belastungsdauer nimmt die Oxidation von Fetten Bedeutung in Anspruch, diese Bereitstellung ist ausschließlich unter dem Verbrauch von Sauerstoff möglich. Es werden die Glykogenspeicher geschont. Der Muskelkrampf Physiologisch gesehen handelt es sich beim Muskelkrampf um eine spontane , dauerhafte Erregung der Muskelfasern mit schmerzhaften Kontraktionen des gesamten überlasteten Muskels. Ursachen: Elektrolytverschiebung: Lange Ausdauerbelastungen sorgen für eine Unterversorgung der Muskulatur mit Magnesium, Kalzium, Kalium und Natriumionen Flüssigkeitsdefizit: Hohe Hitzebedingungen beim Ausdauersport führen zu starker Transpiration und dabei einer Austrocknung der Muskeln Metabolische Azidosen (Übersäuerung): Die Lactatbildung schafft ein so saures Milieu, so dass die Enzyme im Blut nicht mehr optimal arbeiten können. Durchblutungsstörungen oder mangelnde Durchblutung nach starker körperlicher Belastung führt zum Krampf Die Botenstoffe an den Nervensynapsen der motorischen Einheit des Muskels werden nicht mehr abgebaut, der Muskel wird zur Dauerkontraktion gezwungen. Exogene Faktoren Schlechtes Schuhwerk, Deformation des Bewegungsapparats( Plattfuß etc.), falsche, technische Bewegungsabläufe, falscher Untergrund Der Muskelkrampf ist eine Schutzreaktion des Körpers gegen chronische Überbelastung. Therapie: Eigen- oder Fremddehnung des betroffenen Muskels, die Erregung der Sehnenspindel erreicht eine Erschlaffung des Muskels: autogene Hemmung

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